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Kimberly-Clark Professional legt Fokus der globalen Nachhaltigkeitsstrategie 2022 auf lokale Umsetzung

Koblenz, 9. März 2020 – Sozial verantwortungsvoll und nachhaltig handeln – das ist das Motto der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie 2022 von Kimberly-Clark Professional (KCP). Um dem vielschichtigen Thema gerecht zu werden, gestaltet KCP nicht nur seine Produktion nachhaltig, sondern betrachtet bereichsübergreifend den gesamten Lebenszyklus: Von der Beschaffung der Rohstoffe über den Transport bis hin zur Abfallentsorgung. In der für die nächsten zwei Jahre ausgelegten Strategie werden insbesondere die fünf Säulen soziales Engagement, Wälder und Fasern, Abfall und Recycling, Energie und Klima sowie die Lieferkette betrachtet.

Soziales Engagement ausgeweitet
Für den Bereich soziales Engagement ist als Unternehmensziel bis 2022 definiert, die Lebensqualität von 25 Millionen Menschen in Bangladesch, Südafrika, Peru, Bolivien und Brasilien durch den Zugang zu sanitären Anlagen zu verbessern. Dafür wurde bereits 2014 die Initiative „Toilets Change Live“ ins Leben gerufen. Finanziert wird das Projekt durch einen Spendenanteil am Verkaufserlös der Papierprodukte.

Marktführerschaft in Beschaffung nachhaltiger Rohstoffe
„Bereits heute sind wir führend bei der verantwortungsbewussten Rohstoffbeschaffung für unsere Papierprodukte – 85 Prozent der Fasern sind recycelt und 100 Prozent der verbleibenden 15 Prozent Frischstofffasern sind FSC-zertifiziert. Unsere Tuchprodukte sind unter anderem mit dem Blauen Engel und dem EU Ecolabel ausgezeichnet, welche uns eine verantwortungsbewusste Fertigung vom Rohstoff bis zum Endprodukt bescheinigen“, sagt Oliver Klug, Customer Marketing Manager bei KCP.

Im Gegensatz zum hohen Abfallaufkommen anderer Hygienepapierhersteller produzierten die Kimberly-Clark Professional Werke in Koblenz und Ville Saint-Étienne in Frankreich schon im Jahr 2018 keinen Deponiemüll mehr. Das globale Ziel ist es, bis 2022 unternehmensweit keinen Abfall mehr zu erzeugen, der auf einer Mülldeponie landet – jegliches anfallendes Altmaterial soll komplett verwertet und recycelt werden. „Das Werk in Koblenz ist nicht nur im Bereich Müllvermeidung vorbildlich aufgestellt, sondern auch in Sachen Energieeffizienz und Wasseraufbereitung“, erklärt Joachim Gutschmidt, Werksleiter Kimberly-Clark in Koblenz. „Die am deutschen Hauptsitz eingesetzte Biogas-Anlage reduziert den CO2-Ausstoß unseres Werks um etwa 970 Tonnen (neun Prozent) pro Jahr und bringt Erdgaseinsparungen von sechs bis acht Prozent. Zusätzlich sorgt unser Klärwerk für eine starke Reduktion des Frischwasserverbrauchs.“

ISO Zertifizierungen für gelebte Nachhaltigkeit
Diese Prioritäten und Ziele gelten nicht nur für einzelne Produkte am Standort Koblenz, sondern entlang der gesamten Lieferkette. Klug: „Wir arbeiten stetig daran, innovative Programme zu Umweltschutz und sozialem Engagement zu entwickeln – und werden dafür mit Prädikaten wir der ISO Zertifizierung 50001 für Energieeffizienz oder der ISO 14001 für Umweltschutz belohnt. So können sich unsere Kunden sicher sein, dass unser Einsatz für das Thema Nachhaltigkeit auch von offizieller Stelle anerkannt ist.“