Stuttgart, 10. September 2026 – Mit der nun vertraglich bestätigten dritten Projektphase von EuroCC, der AI Factory HammerHAI und der zweiten Projektphase im European Digital Innovation Hub (EDIH) Südwest stärkt die Sicos BW GmbH ihr Unterstützungsangebot für Unternehmen. Als Projektpartner aller drei EU-Initiativen kann das Beratungsunternehmen künftig noch umfassender beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), High Performance Computing (HPC) und datengetriebenen Anwendungen unterstützen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von abgestimmten Angeboten für KI-Anwendungen und HPC-Infrastruktur, die von der ersten Orientierung über die Erprobung bis hin zur konkreten Umsetzung reichen.
Warum fällt KMU der Einstieg in KI und Höchstleistungsrechnen schwer?
Gerade für KMU ist die Einführung von Zukunftstechnologien häufig mit Herausforderungen verbunden. Neben fehlenden personellen und finanziellen Ressourcen erschweren häufig auch begrenzte Erfahrung und technologische Komplexität den Zugang zu KI- und HPC-Anwendungen. „Wir unterstützen Unternehmen neutral und kostenfrei dabei, diese Hürden zu überwinden. Das leisten wir mit regional verankerten Angeboten aber auch enger Einbindung in europäische Projekte und Netzwerke“, sagt Andreas Wierse, Geschäftsführer von Sicos BW.
EuroCC3 rückt die konkrete Umsetzung in den Fokus
Aufbauend auf den bisherigen Projektphasen stärkt EuroCC3 die Arbeit der nationalen HPC-Kompetenzzentren weiter und rückt die breitere Nutzung von HPC in Wirtschaft und Industrie in den Mittelpunkt. Insbesondere KMU erhalten über die Kompetenzzentren Beratung, Qualifizierungsangebote sowie Unterstützung beim Zugang zu nationalen und europäischen HPC-Ressourcen.
Ergänzt wird dieses Angebot durch weitere Projekte, in denen Sicos BW aktiv ist, darunter:
- HammerHAI: Mit HammerHAI entsteht am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart eine neue AI Factory. Diese wird bis zum Ende des Jahres durch einen KI-Supercomputer erweitert und leistungsfähige Infrastruktur für KI-Anwendungen bereitstellen. Unternehmen erhalten Zugang zu modernen Rechenressourcen und Unterstützung entlang des gesamten KI-Lebenszyklus. Damit werden insbesondere KMU in die Lage versetzt, rechenintensive KI-Anwendungen zu entwickeln und zu skalieren, ohne eigene Hochleistungsinfrastruktur aufbauen zu müssen.
- EDIH (European Digital Innovation Hub) Südwest 2: Der EDIH Südwest unterstützt Unternehmen beim Einstieg in digitale Technologien nach dem Prinzip „Test before invest“. Dazu gehören Beratungsangebote, Qualifizierungsmaßnahmen und die Möglichkeit, Anwendungen praxisnah zu erproben und erste Prototypen zu entwickeln. Gleichzeitig hilft der EDIH Unternehmen, konkrete Anwendungsfälle zu identifizieren und digitale Technologien gezielt in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren. Typische Felder sind zum Beispiel Edge-KI, sensorbasierte Systeme und datengetriebene Anwendungen in Industrie und Produktion.
Durch die Kombination dieser Initiativen entsteht ein durchgängiges Unterstützungsangebot – von der ersten Idee über die Erprobung bis hin zur skalierbaren Umsetzung.
Europäische Zusammenarbeit schafft konkreten Mehrwert
Für Unternehmen wird deutlich, wie europäische Zusammenarbeit ganz praktisch wirken kann: Sie eröffnet Zugang zu Wissen, Infrastruktur und Unterstützungsangeboten, wie Supercomputing-Ressourcen und KI-Plattformen, die weit über einzelne Projekte hinausreichen. Sicos BW verbindet regionale Ansprechbarkeit mit europäischer Vernetzung und schafft so eine Brücke zwischen technologischer Innovation und betrieblicher Praxis.
„Wir begleiten Unternehmen heute entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom ersten Einstieg bis zur Nutzung europäischer Hochleistungsinfrastruktur. Diese Breite ist nur möglich, weil wir mehrere strategische Initiativen gezielt miteinander verzahnen“, so Wierse.
Weitere Informationen zu KI-, HPC- und EU-Projekten für Unternehmen: www.sicos-bw.de/projekte